Polizeigewahrsam von Ex-Präsident Sarkozy beendet

Polizeigewahrsam von Ex-Präsident Sarkozy beendet

Polizeigewahrsam von Ex-Präsident Sarkozy beendet

Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy wurde in Polizeigewahrsam genommen und verhört. Die Nacht auf Mittwoch durfte der 63-Jährige unter polizeilichen Auflagen zu Hause verbringen. Gegen Mitternacht hatte er das Polizeigebäude verlassen. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP konnte jedoch nicht erkennen, ob Sarkozy in dem Wagen saß. Auch Brice Hortefeux, bekannter Rechtsaußen und Minister unter Sarkozy, wird von der Polizei verhört, ein weiterer ehemaliger Vertrauter Sarkozys, Alexandre Djouhri, wurde in dem Zusammenhang vor Kurzem in London verhaftet und zur U-Haft nach Frankreich ausgeliefert. Im Kurzbotschaftendienst Twitter erklärte Hortefeux, seine Aussagen dienten dazu, "eine Folge von Irrtümern und Lügen zu beenden". Ein Anwalt Sarkozys war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Sarkozy wird vorgeworfen, dass sein Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl 2007 mit Mitteln aus dem Umfeld des damaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi finanziert worden sein soll.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein französischer Staatschef lange nach seiner Amtsperiode, von der Justiz für Vergehen belangt wird, die noch vor Präsidentschaft erfolgten.

Am 19. März 2011 intervenierte Frankreich mit Unterstützung von NATO-Verbündeten militärisch in Libyen. Von einem Betrag in Höhe von 50 Millionen Euro ist die Rede. Später sagte zudem der französisch-libanesische Geschäftsmann Siad Takieddine aus, er habe im Auftrag des libyschen Machthabers mehrfach Geldkoffer nach Paris gebracht. Die von "Mediapart" veröffentlichten Dokumente hatten gar suggeriert, dass Sarkozy für den Wahlkampf insgesamt 50 Millionen Euro erhalten haben könnte.

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Es kommt nicht selten vor, dass die französische Justiz Verdächtige oder Beschuldigte im Rahmen einer gerichtlichen Voruntersuchung in dieser Weise in Polizeigewahrsam nimmt.

In der Affäre um illegale libysche Wahlkampfspenden ist ein Ermittlungsverfahren gegen Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy eingeleitet worden. Als Finanzintermediär, der mit den französischen Rechtsvorschriften vertraut ist und Nicolas Sarkozy nahe steht, stand er im Mittelpunkt der 2013 in Paris eingeleiteten Untersuchung, doch bis dahin hatte er nicht auf die Vorladungen vonseiten der Ermittler reagiert.

Im rechten politischen Lager wurde dagegen Kritik an der Justiz laut.

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Die Libyen-Affäre ist nur eine von mehreren Ermittlungen gegen den Expräsidenten, der namentlich auch der Bestechung eines hohen Richters und der illegalen Finanzierung der Wahlkampagne von 2012 verdächtigt wird. Dann liegen wiederum Anhaltspunkte vor, die vermuten lassen, dass Sarkozy einen Staatsanwalt zu bestechen versuchte.

Wird es nun eng für "Sarko", den temperamentgeladenen Vollblutpolitiker und früheren "Hyper"-Präsidenten?" Er gilt in seiner Partei Die Republikaner allerdings weiter als prominenter Strippenzieher.

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