Mark Zuckerberg äußert sich zu Datenmissbrauch: "Am Ende bin ich verantwortlich"

Mark Zuckerberg äußert sich zu Datenmissbrauch:

Mark Zuckerberg äußert sich zu Datenmissbrauch: "Am Ende bin ich verantwortlich"

Die Quittung dafür bekommt das Netzwerk jetzt.

Im Datenskandal bei Facebook hat Konzernchef Mark Zuckerberg Fehler eingeräumt und strengere Regeln angekündigt. Zugleich enthielt der lange Beitrag des Facebook-Chefs keine ausdrückliche Entschuldigung. Bevor die Firma Trump im Wahlkampf unterstützte, soll sie der Zeitung zufolge dem republikanischen Senator Ted Cruz geholfen haben. Die Kontroverse hatte Facebook die heftigste Kritik seit Jahren eingebracht. Facebook habe damals die betroffenen Nutzer nicht informiert und auch "nur begrenzte Schritte" ergriffen, die Nutzerdaten zurückzuholen und abzusichern. Er verspricht den Facebook-Nutzern langfristig einen besseren Service. Und Drittanbieter sollen keinen Zugang mehr erhalten, wenn Nutzer die App drei Monate lang nicht verwendet haben.

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Gleichzeitig gab es Berichte über Manipulationen: Wahlbeobachter registrierten mehr als 2.500 Manipulationsversuche. Erstmals wählten auch die Bewohner der 2014 annektierten ukrainischen Halbinsel Krim den russischen Präsidenten.

Doch die Lage ist im März 2018 anders: Die öffentliche Stimmung ist aufgeheizt, seit sich immer klarer zeigt, dass soziale Netzwerke und die Filterblasen, die sie erzeugen, Menschen anfälliger für Falschmeldungen und Manipulationen machen. Aufgrund von Vertrauensbruch wurde Kogans und Cambrigde Analytica von allen Facebook-Diensten ausgeschlossen. Zuvor war der Kurs der Facebook-Aktie eingebrochen.

Der Protest der Facebook-Nutzer ist bisher nur schwach zu vernehmen. Da das Unternehmen das nicht getan habe, hätten sie große Verluste erlitten. Investoren drohen mit Klage. Whistleblower Edward Snowden nennt Facebook ein Überwachungsunternehmen, das sein Geld damit verdient, die Daten ihrer Nutzer zu sammeln, zu speichern und weiterzuverkaufen.

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In Lehmanns Zeit fällt es, dass die beiden großen Kirchen die Verwerfungen der Reformationszeit aufarbeiteten. Für sein Selbstverständnis von besonderer Bedeutung war das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965).

Dass Nutzer in sozialen Netzwerken "gegen ihren Willen ausgeleuchtet werden, um sie ganz gezielt mit Wahlwerbung oder Hass gegen den politischen Gegner zu bombardieren", ist laut Barley nicht hinnehmbar. Die Soziologin Zeynep Tufekci schreibt in der "New York Times" von "Facebooks Überwachungsmaschine". Halb- oder illegal war möglicherweise die Weitergabe dieser Daten an das Unternehmen Cambridge Analytics und die Verwendung für Wahlkampfzwecke.

Die letzten Tage waren für den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (33) mit Sicherheit nicht einfach. Die Aufgabe bestand darin, ein Programm zu entwickeln, mit dem sich Wahlentscheidungen vorhersagen und beeinflussen lassen. "Aber als Nutzerin und Politikerin bleibt bei mir ein mehr als schaler Beigeschmack". In Medienberichten versuchten Trump-Mitarbeiter die Verbindungen zu Cambridge Analytica kleinzureden. Und so schwingt hier noch etwas anderes mit: Inwieweit berührt der Skandal das Thema Wahlmanipulation?

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Vorläufig wird es aber beim Essener Moratorium bleiben, erklärte der dortige Tafel-Vorstand am Dienstag nach einer Krisensitzung. Stattdessen verwiesen offizielle Stellen Migranten aber oftmals gezielt an die die privat und ehrenamtlich geführten Tafeln.

Was sie nicht wussten: Ihre Daten gingen direkt an Cambridge Analytica für die Erstellung psychologischer Profile. Für 31 Prozent stellt sich die Frage gar nicht erst, da sie Facebook eh nicht nutzen. Der Mitbegründer des Mitteilungsdienstes WhatsApp, Brian Acton, rief im Kurzbotschaftendienst Twitter dazu auf, Facebook zu löschen.

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