Trump will heute neue Zölle gegen China anordnen

Trump will heute neue Zölle gegen China anordnen

Trump will heute neue Zölle gegen China anordnen

Tatsächlich hält die USA an Strafzöllen gegenüber China fest, das Land, auf das sich Trump schon im Wahlkampf eingeschossen hatte, weil China die amerikanische Wirtschaft ruiniere.

Sichtlich erleichtert zeigt sich Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Freitag in Berlin: "Uns eint mehr als uns trennt", sagt der Wirtschaftsminister über die USA. Und der Präsident des Aussenhandelsverbandes BGA Holger Bingmann meinte, das Ausnehmen der EU von den "unsinnigen" US-Strafzöllen sei "ein Sieg der Vernunft", zumindest vorläufig.

US-Präsident Donald Trump will seine Drohung wahr machen: Wie das Präsidialamt mitteilte, plant der Staatschef am heutigen Donnerstag neue Zölle gegen China zu beschließen. Offiziell wird der Schritt, zusätzliche Zölle einzuführen, damit begründet, dass China sich regelmässig geistiges Eigentum der USA aneigne.

Vertreter der US-Regierung sagten, China sauge durch bestimmte Konstruktionen etwa beim Zusammenschluss von Firmen Wissen ab und zwinge US-Unternehmen zum Technologietransfer. Die USA kündigen an, deshalb vor der Welthandelsorganisation Klage gegen die Volksrepublik einzureichen. Der Republikaner hatte das Wahlversprechen abgegeben, das US-Handelsdefizit mit China zu senken. Dem amerikanischen Wirtschaftsministerium bleiben 60 Tage Zeit für Vorschläge zur Begrenzung chinesischer Investitionen. Deshalb ist noch unklar, von wann an die Zölle greifen.

Locker, lockerer, LEWIS! Hamilton rollert vor F1-Start allen davon
Mit seinen Bestzeiten bestätigte Hamilton aber zumindest fürs Erste die Vormachtstellung des Teams Mercedes aus den Vorjahren. Für die Qualifikation werde man ein bisschen Benzin rausnehmen und aufdrehen, kündigte Vettel für die K.o.

China und die USA unterhalten enge Handelsbeziehungen miteinander. Die US-Verbraucher würden alle Zölle mit verteuerten Produkten zahlen, die ihre Gewinne aus Trumps Steuersenkungen schmälern.

"Uns fällt ein grosser Stein vom Herzen", sagte auch der Präsident des Aussenhandelsverbandes BGA, Holger Bingmann. Donald Trump versicherte, die Amerikaner würden kaum etwas von den zusätzlichen Zollgebühren spüren.

In China gelten im Durchschnitt deutlich höhere Zölle als in Europa und den USA, wo die Handelsschranken im Vergleich noch am niedrigsten sind. Politiker, Diplomaten und das Handelsministerium schwärmten aus, um neue Reformschritte anzukünden, die Trumps Vorwürfe des unfairen chinesischen Handels mit den gigantische Defizite einfahrenden USA noch abbiegen könnten. Eskaliert Peking nun den Handelsstreit?

China teilte als Reaktion auf die US-Pläne mit, auf US-Schweinefleisch könnte ein Einfuhrzoll in Höhe von 25 Prozent erhoben werden. China habe sich große Mühe gegeben, einen Handelskrieg zu vermeiden. Die Parteizeitung "China Daily" schrieb, der Rest der Welt müsse "zusammenstehen, um einen Handelskrieg zu verhindern". Im Visier stehen auch Übernahmen, mit denen sich chinesische Unternehmen die Expertise von US-Firmen aneignen.

Designierter US-Außenminister: Mike Pompeo - ein stramm-konservativer Falke
Er schrieb auf Twitter , er habe Tillerson gesagt, dass dieser seine Zeit vergeude, indem er mit Nordkorea verhandeln wolle. Trump begründete die Ablösung seines Außenministers mit Meinungsverschiedenheiten in zentralen außenpolitischen Fragen.

In Brüssel schlägt man allerdings bereits schärfere Töne im Umgang mit Peking an.

Anders als die Schutzzölle auf Stahl- und Aluminium findet ein härteres Vorgehen dagegen Zustimmung im amerikanischen Kongress und auch unter den Freihändlern der Republikanischen Partei.

Zum Abschluss des Volkskongresses in Peking hatte am Dienstag auch Regierungschef Li Keqiang vor den Folgen einer Handelskonflikts gewarnt: "Wir glauben, dass ein Handelskrieg niemandem nutzt, und niemand als Sieger aus einem Handelskrieg hervorgeht".

In einem Leitartikel der staatlichen Zeitung Global Times hieß es zuvor, wenn ein Handelskrieg erst einmal beginne, "werden sich die leistungsfähigen Länder den USA nicht beugen". Die Geschlossenheit in der EU habe Wirkung gezeigt, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Bernd Westphal.

SPD stimmt für GroKo
Scholz wird aller Voraussicht nach Finanzminister und Vizekanzler; einer Frage danach in der SPD-Pressekonferenz wich er aus. Die Partei habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, betonte Olaf Scholz , stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender.

Ähnliche Neuigkeiten



[an error occurred while processing the directive]