Türkische Armee dringt in syrische Stadt Afrin vor

Türkische Armee dringt in syrische Stadt Afrin vor

Türkische Armee dringt in syrische Stadt Afrin vor

In Afrin soll es zu Plünderungen gekommen sein. Damit seien mehr als 40000 Menschen in den vergangenen Tagen allein aus Ost-Ghuta in Richtung der von der syrischen Armee kontrollierten Gebiete geflohen.

Die Türkei sieht die YPG als verlängerten Arm der kurdischen Arbeiterpartei PKK, die in der Türkei verboten ist. Daneben sieht man das dank der Türkei von angeblichen PKK-Terroristen befreite Afrin - fast gänzlich unzerstört! Die militärische Führung der PKK hat ihr Hauptquartier in den nordirakischen Kandil-Bergen, einer unwegsamen Gebirgsregion an der Grenze zur Türkei. Nach Lesart Ankaras werden von Kurden verwaltete Gebiete "befreit", da dort lebende Araber und Turkmenen unterdrückt oder vertrieben worden seien. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete am Montag, die Kämpfer hätten in großem Ausmaße Geschäfte, Häuser und Regierungsgebäude ausgeraubt. Auch AFP-Reporter beobachteten zahlreiche Plünderungsszenen. Für den türkischen Präsidenten, der Baschar al-Assad als Terrorist bezeichnet und seinen Sturz fordert, wäre das jedoch eine Blamage. Der YPG-Sprecher Brossik al-Hassaka sagte, die Eroberer hätten Gebäude angezündet und religiöse Statuen zerstört. Da waren schon knapp sechs Wochen seit dem Beginn der "Operation Olivenzweig" verstrichen, doch die Streitkräfte der Türkei und ihre arabischen Hilfstruppen von der "Freien Syrischen Armee" hatten nicht einmal die Vororte der Kantonshauptstadt Afrin erreicht. Die Aktion markierte die Einnahme von Afrin durch die Türkei. Regierungssprecher Bekir Bozdag erklärte, man werde die Region ihren "echten Besitzern" zurückgeben, ohne zu konkretisieren, wer damit gemeint ist.

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Die US-Regierung erklärte sich besorgt über humanitäre Lage in Afrin. "Deutschland liefert Erdogan sogar Kriegswaffen, obwohl klar ist, dass mit diesen Waffen Krieg gegen die Bevölkerung in Afrin geführt wird". Für "Banditen und Wegelagerer" könne es unter den Rebellen keinen Platz geben. Zuvor waren die Kämpfer der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) weitgehend kampflos abgezogen, um einen verlustreichen und zerstörerischen Häuserkampf wie in Aleppo oder Raka zu vermeiden. Wie die Beobachtungsstelle am Sonntag mitteilte, wurden seither mehr als 1500 kurdische Kämpfer getötet.

Wie lange die türkische Armee in Afrin bleiben wird, ist noch offen. "Die hohe Zahl ziviler Opfer wurde auch im Westen ignoriert", empörte sich die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Türkei bestreitet diese Angaben. Die Aussagen können von unabhängigen Quellen nicht überprüft werden.

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