Löw zieht Erkenntnisse aus Spanien-Spiel

Löw zieht Erkenntnisse aus Spanien-Spiel

Löw zieht Erkenntnisse aus Spanien-Spiel

Müllers Tor war wunderschön und zeigt: Nicht nur Stürmer werden im deutschen Spiel für die Tore sorgen, sondern Trainer Löw hat weiter die Qual der Wahl. Gegen Brasilien wird er Umstellungen vornehmen. Müller und Özil bekommen frei.

Das war nur der erste Punkt seiner langen Liste der weltmeisterlichen Unzulänglichkeiten.

Nein - denn Spiele wie gegen Spanien sind für das deutsche Team ein Sonderfall und kommen fast nur bei den großen Turnieren vor.

Die Spanier zeigten von Beginn an, dass das Duell kein Freundschaftsspiel sein konnte. 26 Spieler hat Löw für die Spiele gegen Spanien (1:1) und Brasilien nominiert - nur 23 werden allerdings bei der Weltmeisterschaft dabei sein können.

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Mit seinen Bestzeiten bestätigte Hamilton aber zumindest fürs Erste die Vormachtstellung des Teams Mercedes aus den Vorjahren. Für die Qualifikation werde man ein bisschen Benzin rausnehmen und aufdrehen, kündigte Vettel für die K.o.

Nach der Anfangsphase wurde aber auch deutlich, welche Qualitäten Löws Team besitzt: etwa wie gefährlich Timo Werner bei überfallartigen Gegenstößen und wie kombinationssicher auch das deutsche Mittelfeld ist.

Berlin.Auf dem kurzen Nachtflug nach Berlin konnte sich Joachim Löw in dem kleinen Propellerflugzeug für den DFB-Tross entspannt auf seinem Sitz zurücklehnen.

Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem Remis gegen Spanien ins WM-Jahr gestartet. Vor allem Letztere fabrizierten zu Spielbeginn ungewohnt viele Fehlpässe. Eine Erkenntnis war für den Weltmeistercoach nicht neu. "Uns läuft schon etwas die Zeit davon", sagte der 58-Jährige. Auch Müller, der mit seinem wunderschönen 38. Rodrigo brachte die Spanier in der 6. Minute vor 50.653 Zuschauern früh in Führung. Wir wollen solche Spiele gewinnen. "Ich fand schon, dass das ein sehr guter Test war für beide Mannschaften, die natürlich auch, wenn sie den Ball haben, sehr gut kombinieren können". Bei der irren Auswahl, die Löw für seinen Kader hat, wäre es doch gelacht, wenn die Titelverteidigung nicht im Vorbeigehen einkassiert wird, so scheint es. Was besser werden müsse, wurde er gefragt. Plattenhart hat im November ein sehr sehr gutes Spiel gegen Frankreich gemacht. Das Umschalten muss auch besser werden.

Vieles ist noch ambivalent. Seit 22 Länderspielen und dem Halbfinal-Aus bei der EM 2016 ist die Nationalmannschaft ungeschlagen. "Wir haben jetzt gegen die Topfavoriten gespielt". Dass ausgerechnet er - nachweislich einer der versiertesten Techniker in der DFB-Auswahl - keine Rolle übernahm in dieser sehenswerten Aufführung, überraschte.

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Ein Kollege Kosinskis machte aus dem Modell eine Facebook-App, die als amüsantes Persönlichkeitsquiz daherkam. Sollte sich dies bestätigten, sei "die Zeit der Unschuld für Facebook vorbei", glaubt der Korrespondent.

Vorn hinterlief Werner als einzige echte Spitze immer wieder die spanische Hintermannschaft und bewies einmal mehr, warum er sich bis auf weiteres als Stammspieler fühlen darf.

Der Leipziger Angreifer ist einer von vier Confed-Cup-Siegern, die sich in die sich abzeichnende WM-Elf gekämpft haben. In Abwesenheit von Manuel Neuer, der kurz vor dem Anpfiff über große Fortschritte bei seiner Genesung berichtet hatte, stand gemäß Ankündigung Marc-Andre ter Stegen im Tor.

Jonas Hector wirkte nicht in allen Szenen so auf der Höhe. Die DFB-Elf hatte Spanien mal eingeschnürt, Sami Khedira spielte Thomas Müller frei - und der nagelte das Leder aus dem Stand in den linken Winkel (35.). Er müsse sich das Ganze noch mal in Ruhe zu Gemüte führen und ordnen, sagte er. Hummels hatte das spanische 1:0 so erlebt: "Timing Laufweg und Timing Pass waren fantastisch".

Nicht auf Götze bezogen, erklärte Löw allerdings, Überraschungen bei der vorläufigen Kadernominierung am 15. Mai nicht auszuschließen.

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Gleichzeitig gab es Berichte über Manipulationen: Wahlbeobachter registrierten mehr als 2.500 Manipulationsversuche. Erstmals wählten auch die Bewohner der 2014 annektierten ukrainischen Halbinsel Krim den russischen Präsidenten.

Ilkay Gündogan und Leroy Sané erhielten ebenso wie Lokalmatador Marvin Plattenhardt von Hertha BSC eine Einsatzgarantie. "Diese drei Wechsel wird es auf jeden Fall geben", sagte Löw. Dafür könnte Bayern-Profi Sebastian Rudy nach der Geburt von Sohn David zum DFB-Team stoßen. Auch da werden wir Sachen wieder probieren.

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