Facebook will alle Betroffenen des Datenskandals informieren

Facebook will alle Betroffenen des Datenskandals informieren

Facebook will alle Betroffenen des Datenskandals informieren

Bis alle Daten gelöscht sind, können laut Facebook bis zu 90 Tage vergehen. Unternehmen wie die Commerzbank stornierten Werbe-Anzeigen auf Facebook, andere Konzerne wie der Elektroauto-Bauer Tesla legten ihre Seiten bei dem Netzwerk still. Bis jetzt, denn nun erschüttert ein Datenskandal das mächtigste soziale Netzwerk der Welt und Mark Zuckerberg ist verstummt. "Das Geschäftsprinzip von Facebook ist ja gerade Daten zu generieren und sie gewinnbringend zu vermarkten". In den Facebook-Einstellungen haben Sie über Privatsphäre, Wer kann dir Freundschaftsanfragen senden? die Möglichkeit, beispielsweise nur Freundschaftsanfragen von Bekannten zweiten Grades, also von Freunden Ihrer Freunde, zuzulassen. So hat etwa Mozilla, das gemeinnützige Unternehmen hinter dem Webbrowser Firefox, angekündigt, keine Werbung mehr auf Facebook schalten zu wollen. Konzernchef Mark Zuckerberg versprach, sich sich seine Firma künftig stärker für die Sicherheit der Kundendaten einsetzen wird.

In dem Skandal geht es um die unerlaubte Nutzung der Informationen von bis zu 50 Millionen Facebook-Nutzern durch die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica.

Bei all dem hat Facebook zwar recht, und doch macht es sich das Unternehmen in dieser Hinsicht etwas einfach: Der Upload des Adressbuchs ist zwar tatsächlich durchaus gebräuchlich - dass man dabei in einem Aufwasch auch gleich SMS- und Telefonie-Historie erfasst, ist es allerdings nicht. Der Forscher habe dann aber gegen die Richtlinien von Facebook verstoßen und die Daten an Cambridge Analytica weitergegeben.

Die US-Handelsbehörde FTC bestätigte am Montag Ermittlungen gegen Facebook. Hier können Nutzer sehen und teils auch einstellen, welche Informationen eine App abgreifen darf.

Merkel: Islam ist ein Teil Deutschlands geworden
FDP-Chef Christian Lindner appellierte an die CSU, sich zu einer "vernünftigen Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik" zu bekennen. Erstmals verurteilte die Kanzlerin die Militäroffensive der Türkei gegen die kurdische YPG-Miliz in Syrien in aller Deutlichkeit.

Im Zentrum des Datenskandals steht das Analyseunternehmen Cambridge Analytica.

Studie von YouGov zum Thema: Facebook löschen oder nicht? Was mit den gesammelten Daten aus Freundesliste, Vorlieben und persönlichen Angaben geschieht, ist in der Facebook-Datenrichtlinie geregelt.

"Wir haben eine Verantwortung, Ihre Informationen zu schützen".

Wie viele Deutsche genau betroffen sind, ist nach wie vor unklar. Mit dem Datenbestand soll auch gezielt der Wahlkampf von US-Präsident Trump unterstützt worden sein.

Trumps neuer Sicherheitsberater Bolton - Hardliner und Nationalist
Er ist ein scharfer Kritiker des Atomabkommens mit dem Iran, mit dessen Aufkündigung Trump gedroht hat. Denn natürlich steckt in dem Bolton-Aphorismus auch etwas Wahres, schließlich war Präsident George W.

Wie erfahre ich, was Facebook eigentlich alles über mich weiß?

Seit Anfang des Jahres 2018 läuft es nicht mehr rund beim weltgrößten sozialen Netzwerk. Zuckerberg hatte sich bereits zuvor in US-Fernsehinterviews entschuldigt.

Nach dem aktuellen Datenskandal scheint die Politik in Deutschland das Vertrauen in Facebook vorerst verloren zu haben. Diese Kombination wurde dadurch möglich, dass Android in früheren Versionen den Zugriff auf Call Logs mit der Kontaktberechtigung bündelte. "Wir haben bereits erste Schritte unternommen".

Cambridge Analytica, deren Londoner Zentrale am Wochenende von Behörden untersucht worden war, ist darauf spezialisiert, potenzielle Wähler mit passgenauen Botschaften zu versorgen.

Italien-Wahl: Rechte und EU-Kritiker vorne
Von der Bereitschaft, mit anderen Parteien zu reden, bis zur Bildung einer Regierung ist es freilich noch ein weiter Weg. Die Fünf-Sterne-Bewegung erzielte rund 32 Prozent der Stimmen und ist künftig unangefochten stärkste Kraft im Parlament.

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