Facebook entschuldigt sich für Vertrauensbruch

Facebook entschuldigt sich für Vertrauensbruch

Facebook entschuldigt sich für Vertrauensbruch

Zuletzt hatte sich das Unternehmen immer wieder dafür entschuldigt, dass die britische Analysefirma Cambridge Analytics Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern auf mutmasslich unlautere Art einsetzen konnte, um den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump zu unterstützen. Alle paar Monate ändern sich Privatsphäre-Einstellungen oder wenigstens die Menüführung, so dass Nutzer irgendwann vor dem digitalen Nirwana kapitulieren. Das höchste Gut von Facebook sind die Daten der Nutzer. So sei die komplette Menüführung der Einstellungen für mobile Endgeräte neu gestaltet und vereinfacht worden. Ich einer Ich-Form entschuldigt sich Zuckerberg im Namen seines Unternehmens, seinerzeit nicht mehr unternommen zu haben. Die Datenschutzeinstellungen sollen gebündelt und an einem Ort zu finden sein.

Für Facebook könnte die aktuelle Debatte um den Datenmissbrauch noch langfristige Folgen haben. Die Funktionsfähigkeit von Facebook soll dadurch jedoch nicht eingeschränkt werden. Demnächst will das Unternehmen einen Maßnahmenkatalog vorlegen. Nutzer können damit feststellen, welche Daten Facebook überhaupt gespeichert hat. Dazu gehören laut Facebook Beiträge, Reaktionen, Kommentare und die Suchhistorie.

Der Justizsenator von Hamburg, Till Steffen, schrieb am Sonntag auf seiner Facebook-Seite, dass er dem Netzwerk nicht mehr "das nötige Mindestmaß an Vertrauen entgegen bringen" könne und sein Profil daher löschen werde.

Das Bureau of Consumer Protection der US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hat bestätigt, dass es nicht öffentliche Ermittlungen zu den Datenschutzpraktiken des Sozialen Netzwerks Facebook eingeleitet hat.

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Ebenso kommt noch das Tool "Zugriff auf deine Informationen".

Diese Extra-Summe könne eine "ausschlaggebende Rolle für das Brexit-Votum gespielt haben", sagte Wylie. Für eine Antwort innerhalb von zwei Wochen sei sie dankbar, heißt es weiter. Warum sind uns unsere Daten in sozialen Netzwerken offensichtlich weniger wert? Der Zugang zu Daten der Freunde von Nutzern, die eine Facebook-App benutzen, sei für App-Entwickler bereits 2015 gekappt worden, betont Facebook.

Auch andere Technologiekonzerne wie Apple und IBM haben sich der Kritik an Facebook angeschlossen. AIQ soll wiederum Verbindungen zu Cambridge Analytica unterhalten. Damit wird die Verwendung von Nutzerdaten euroapweit einheitlich - und deutlich strenger als bislang - geregelt. In Deutschland und der EU gebe es Regeln, an die sich Unternehmen halten müssten.

In den USA drohen zudem hohe Strafen von der Verbraucherschutzbehörde FTC.

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Die Änderungen werden nun nach und nach ausgerollt.

Am Wochenende hatte sich Facebook um Schadensbegrenzung bemüht. Auch eine Aktualisierung der Datenrichtlinien sei in Kürze geplant.

In den nächsten Wochen sollen dann weitere Informationen bekanntgegeben werden - unter anderem zu den Maßnahmen, die Mark Zuckerberg in der letzten Woche angekündigt hat.

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