Russland weist vier deutsche Diplomaten aus

Russland weist vier deutsche Diplomaten aus

Russland weist vier deutsche Diplomaten aus

Am Donnerstag hatte das Krankenhaus in Salisbury mitgeteilt, dass sich der Gesundheitszustand der 33-Jährigen verbessere. Hintergrund ist die Vergiftung des in England lebenden, ehemaligen russischen Geheimagenten Skripal und dessen Tochter Anfang März. Laut Grossbritannien wurden Julia und Sergej Skripal mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet, der in den Siebzigerjahren in der Sowjetunion produziert wurde. Der BBC zufolge ist sie bei Bewusstsein und spricht. Die Tür wurden inzwischen abmontiert. Ein Spielplatz in der Nähe des Hauses wurde abgesperrt. Der Westen macht Russland dafür verantwortlich. Russland streitet aber jegliche Verantwortung ab.

Die Ausweisung der Diplomaten ist Moskaus Antwort auf die Entscheidung von rund 25 Staaten sowie der Nato, mehr als 140 russische Diplomaten des Landes zu verweisen. Wie Premierminister Charles Michel am Dienstagabend mitteilte, wird die betroffene Person 14 Tage Zeit haben, um das Land zu verlassen. "Wenn wir gefragt werden, werden wir vermitteln". Das hat Moskau bereits angekündigt. Ein harter Kern von aus wirtschaftlichen oder historischen Gründen Russland eng verbundenen Ländern beteiligt sich nicht. Es bestellte am Freitag die Botschafter von 23 Ländern ein. FPÖ-Politiker waren in der Vergangenheit häufig in Moskau und haben 2016 sogar einen Kooperationsvertrag mit Putins Partei Einiges Russland unterzeichnet.

Zuvor hatten bereits SPÖ und NEOS Kritik an der Position Österreichs geübt und mangelnde Kohärenz und Abstimmung mit den EU-Partnern attestiert. Was meinen Sie? Schreiben Sie uns - unten auf dieser Seite. "Das wird Russland die Möglichkeit des Einflusses erschweren", sagte der polnische Außenminister Jacek Czaputowicz.

Kim Jong Un besuchte Chinas Präsidenten Xi
Im Gegenzug könnten die gemeinsamen Militärmanöver der USA und Südkoreas reduziert und UN-Sanktionen gelockert werden. Schwer zu glauben ist daher, dass Kim tatsächlich all das plant, was er auch in China versprochen haben soll.

In einer gemeinsamen, von allen EU-Mitgliedern mitgetragenen Erklärung wurde anschließend eine schnelle Aufklärung des Falles verlangt.

60 russische Diplomaten, darunter zwölf bei der Uno, hat Washington des Landes verwiesen. Russland betrieb in den letzten Jahren aggressive Außenpolitik, beginnend mit dem Einmarsch in Georgien über die Annexion der Krim bis hin zur mutmaßlichen Einmischung in Wahlkämpfe in Europa und den USA.

Der US-Botschafter in Moskau sei ins Außenministerium einbestellt worden, wo ihn Vizeminister Sergej Rjabkow über die russischen Maßnahmen informiere, sagte Lawrow. Der Schritt sei aber keine Überraschung gewesen, sagte die Sprecherin Sarah Sanders.

EU-Staaten weisen russische Diplomaten aus
Dieser Schritt werde "den politischen Kriterien, die an den Giftanschlag Skripal angelegt werden sollten, nicht gerecht". In einer gemeinsamen Stellungnahme mit Außenministerin Karin Kneissl hieß es, man werde "keine Diplomaten ausweisen" .

Neuseeland würde sich gerne daran beteiligen, doch finden sich im Land offenbar keine russischen Diplomaten, die man ausweisen könnte. Moskau kündigt die Schließung des US-Konsulats in St.

Exklusiv | Salisbury. Der Gesundheitszustand des Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hat sich nicht verändert, er bleibe "kritisch aber stabil". Die Ermittlungen könnten sich aber noch über Monate hinziehen. Bislang seien mehr als 5000 Stunden Videomaterial von Überwachungskameras und mehr als 1350 sichergestellte Gegenstände ausgewertet worden, sagte Haydon. "Die Premierministerin hat betont, dass die USA eine sehr starke Antwort gegeben hätten und dass sie die breite internationale Antwort von 26 Staaten begrüße", teilte die Downing Street in London mit.

Angesichts der erneuten Eskalation warnte UN-Generalsekretär António Guterres vor einer Art neuem Kalten Krieg.

Islam-Streit in der Bundesregierung
Gleichzeitig versuchte Seehofer auch die Kritik aus der SPD zu kontern, die er zuvor für seine Islam-Äußerungen eingefahren hatte. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat mit seinen Aussagen eine neuerliche Debatte über den Islam in Deutschland ausgelöst.

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