Musikstreamingdienst geht an die Börse

Musikstreamingdienst geht an die Börse

Musikstreamingdienst geht an die Börse

Frankfurt/Main Anleger haben sich um die Aktien von Spotify gerissen.

Beim Börsengang des Musikstreamingdienstes Spotify an der Wall Street lässt der erste Kurs noch immer auf sich warten.

EU vorerst von Strafzöllen ausgenommen
China werde, so wörtlich, "bis zum Ende kämpfen", um seine rechtmäßigen Interessen zu verteidigen - und zwar mit allen Mitteln. Die Tarife für den zweiten Teil der Liste würden nach einer Bewertung des amerikanischen Einflusses auf China verhängt.

Entsprechend selbstbewusst legte Spotify zum Börsenstart selber zur Bewertung einen Referenzkurs von 132 Dollar fest, auf dessen Basis der wertvollste Internetkonzern Europas mit 23,5 Milliarden Dollar bewertet wurde. Das bedeutet, die Aktien waren zum Auftakt deutlich mehr wert bei privaten Transaktionen vor dem Börsengang. In den ersten drei Monaten haben sich laut Renaissance Capital 43 Unternehmen, darunter auch das im Cloud-Bereich tätige Dropbox, kotieren lassen und dabei insgesamt 15,6 Mrd. Offen ist noch ob Spotify-Chef Ek einen Erfolg feiern kann. Im vergangenen Jahr hat das 2006 gegründete Unternehmen seine Umsätze um 40 Prozent steigern können. Dieser dient als Orientierungsmarke für das Börsendebüt des Musikstreaming-Dienstes.

Bis Ende 2018 will man weltweit 92 bis 96 Millionen zahlende Kunden erreichen, was einem Plus von 30 bis 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprechen würde. Mit den Abos nimmt Spotify wesentlich mehr ein als mit der Werbung. 2017 setzte das Unternehmen 4,6 Milliarden Dollar um und machte einen Verlust von 1,4 Milliarden Dollar. Für Spotify bleibt schlicht zu wenig übrig. Doch seine Verhandlungsposition ist überschaubar. Es gibt Gemeinsamkeiten, doch ist Spotify viel abhängiger und die Konkurrenz schläft nicht. 160 Millionen Kunden hat Spotify bereits.

Türkische Armee dringt in syrische Stadt Afrin vor
Ein oppositioneller syrischer Fotoreporter ist bei einer Explosion einer Landmine der YPG in Afrin getötet worden. Der YPG-Sprecher Brossik al-Hassaka sagte, die Eroberer hätten Gebäude angezündet und religiöse Statuen zerstört.

Stattdessen konnte sich von nun an der Nutzer seine eigenen Playlists zusammenstellen. Schätzungen zufolge stehen die Einnahmen von Spotify und Co. für etwa 60 Prozent aller Musikumsätze.

Spotify AB ist der klare Marktführer im Musik-Streaming, aber weit entfernt von einem profitablen Geschäftsmodell. Er fristete ein Leben als Straßenmusikant, bevor er in Spotify-Playlists aufgenommen wurde.

Polizeigewahrsam von Ex-Präsident Sarkozy beendet
Im Kurzbotschaftendienst Twitter erklärte Hortefeux, seine Aussagen dienten dazu, "eine Folge von Irrtümern und Lügen zu beenden". Dann liegen wiederum Anhaltspunkte vor, die vermuten lassen, dass Sarkozy einen Staatsanwalt zu bestechen versuchte.

Daneben kann Spotify auch versuchen, sich neue Umsatzquellen erschließen. Es hebe Spotify zwar auf die grosse Bühne, aber "es ändert nicht, wer wir sind, um was es uns geht und wie wir vorgehen". Und das Unternehmen scheint mit dieser Taktik überaus erfolgreich zu sein. Es ist nach wie vor so, dass Musiker Plattenverträge bei Universal Music und Sony Music unterzeichnen. Insofern wirbt Spotify damit, Künstler und Konsumenten direkt zusammenzubringen und die Labels zu umgehen. Der Gründer Daniel Ek sieht das Unternehmen nämlich in der Nachfolge von iTunes: Ohne die Playlists, ohne den kongenialen Mix aus Entmaterialisierung und Subjektivierung des Musikkonsums, gäbe es kein Spotify. "Die Möglichkeiten, die vor uns liegen, sind viel, viel größer als Sie denken".

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