Facebook: Offenbar Daten von deutlich mehr Nutzern abgeschöpft

Facebook: Offenbar Daten von deutlich mehr Nutzern abgeschöpft

Facebook: Offenbar Daten von deutlich mehr Nutzern abgeschöpft

Konkret spricht man hier von einer externen Umfrage-App. Zuckerberg wird am 11. April vor dem US-Kongress aussagen und betonte in der Telefonkonferenz, er fände die neue europäische Datenschutzverordnung, die am 25. Mai in Kraft tritt, gut: "Die Regulierungen sind etwas sehr Positives".

Kurzum: Facebook hat bereits einen Image-Schaden durch den Datenskandal davongetragen und wird sich vermutlich noch mehr bewegen müssen, um das Vertrauen seiner Nutzer zurückzugewinnen. Gestohlen wurden nicht nur die Daten der Mitglieder, die auf die Umfrage klickten, sondern auch die ihrer Freunde. Die Daten sollen unter anderem im Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump sowie beim Brexit-Referendum verwendet worden sein. Diese Regel gilt jedoch anscheinend nicht für das Führungspersonal von Facebook.

Kritik an Seehofers Entwurf zur Verschärfung des Familiennachzugs
Außenminister Heiko Maas von der SPD warnte am Donnerstag die Union davor, von dem vereinbarten Kompromiss abzurücken. Insbesondere der Ausschluss von Hartz-IV-Empfängern würde einen großen Teil berechtigtee Flüchtlinge betreffen.

Für das Forschungsvorhaben sollten anonymisierte Patienten-Informationen mit Daten von Facebook-Nutzern gekoppelt werden, berichtet der amerikanische Sender CNBC. Man verstand das offenbar als Erlaubnis, "dass alle ihre Daten durch irgendeinen ihrer Freunde an irgendeinen App-Anbieter weitergeleitet werden dürfen" - so protokollierte Max Schrems 2012 ein Gespräch mit Facebook-Anwälten in Wien. Die meisten der Betroffenen lebten in den USA. Aufgrund "des Ausmaßes und der Raffinesse", welche Facebook bei Datensammlern beobachten musste, blieb keine Alternative als das Abschalten dieser Suchen.

Mitte März wurde bekannt, dass Cambridge Analytica unrechtmäßig an Informationen von Millionen Facebook-Usern gekommen war - ohne das Wissen der Nutzer. "Dann kommt man auf diese Hausnummer von 310.000 Accounts".

FB-Leak: 310.000 Deutsche betroffen?
Erleichtert wurde das durch die Einladung an die Nutzer, sich direkt über ihre Facebook-Seite bei der jeweiligen App anzumelden. Im sich ausweitenden Facebook-Skandal wächst die Kritik seitens deutscher und europäischer Politiker an dem US-Unternehmen.

Die britische Firma hatte die Nutzerdaten mittels einer App mit einem Persönlichkeitstest abgefischt. Cambridge Analytica widerspricht diesen Angaben jedoch. Denn der Facebook-Nutzer wusste zu jedem Zeitpunkt, dass seine persönlichen Daten und Profile Zuckerbergs Gold und Öl sind. Cambridge Analytica selbst erklärte, man habe Informationen zu 30 Millionen Nutzern erhalten.

Die fraglichen Daten wurden schon vor Jahren von einer App eines britischen Forschers gesammelt. Konkret hätten Hacker wohl das Netzwerk genutzt, um gestohlene Passwörter und E-Mail-Adressen um den vollen Namen einer Person sowie weitere personenbezogene Daten zu ergänzen, schrieb der Technologie-Chef Mike Schroepfer in einer Stellungnahme. "Der Fall Cambridge Analytica soll hier nur die Spitze des Eisbergs bilden", so Caspar. Facebook werde dafür "tausende" weitere Mitarbeiter einstellen, kündigte der Gründer des Unternehmens an. Dies sagte Zuckerberg am Mittwoch auf eine entsprechende Frage von Journalisten. Auch laufen beiderseits des Atlantik parlamentarische Untersuchungen. Der Akademiker hatte sich nämlich keineswegs auf illegale Weise Zugriff verschafft, sondern lediglich die von Facebook vorgesehenen Schnittstellen zum Zugriff auf die über Facebook offiziell bereitgestellten Daten verwendet. Laut dem Netzwerk soll es bereits ab Montag losgehen.

Löw zieht Erkenntnisse aus Spanien-Spiel
Nein - denn Spiele wie gegen Spanien sind für das deutsche Team ein Sonderfall und kommen fast nur bei den großen Turnieren vor. Der Leipziger Angreifer ist einer von vier Confed-Cup-Siegern, die sich in die sich abzeichnende WM-Elf gekämpft haben.

Wer trotzdem auf das vermeintliche YouTube-Video klickt, sollte Folgendes beachten: Zunächst muss umgehend das Facebook-Passwort geändert werden.

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