Attentat in Münster: Was wir wissen - und was nicht

Attentat in Münster: Was wir wissen - und was nicht

Attentat in Münster: Was wir wissen - und was nicht

Nach dem Zwischenfall mitten in Münster ist noch unklar, was den Mann zu der blutigen Tat getrieben hat. Es war der erste schöne Frühlingstag, zahlreiche Menschen nutzten ihre Zeit, um in der Altstadt zu schlendern und in diverse Gastgärten einzukehren. In Rankings zu den glücklichsten Menschen in Deutschland liegt die vom grünen Münsterland umgebene Stadt regelmäßig vorn. Es gibt Tote und Verletzte. Es gab rund 20 Verletzte und Schwerverletzte.

Der mutmaßliche Täter habe sich danach in dem Wagen erschossen, heißt es bei der Polizei. Demnach handelte es sich um einen 48 Jahre alten Mann. Darunter sei auch der mutmaßlicher Täter, der einen Kleintransporter in eine Menschenmenge gelenkt haben soll.

► NRW-Innenminister Reul sagte in einer Pressekonferenz, der mutmaßliche Täter sei deutscher Staatsbürger - es spräche zu diesem Zeitpunkt nichts für einen islamistischen Hintergrund. Die Wohnung des Manns, der drei Menschen getötet und sich anschließend selbst erschossen hatte, werde nach Sprengstoff durchsucht. "Der Hintergrund ist unklar", sagte ein Polizeisprecher zum Tatmotiv und fügte hinzu, es werde nicht nach weiteren Verdächtigen gesucht.

Puigdemont: Freilassung unter Auflagen
Die Zentralregierung in Madrid weist seit Jahren alle Versuche der Separatisten zurück, Katalonien von Spanien abzuspalten. Die Entscheidung folgte auf einen Beschluss des für den Fall zuständigen schleswig-holsteinische Oberlandesgerichts (OLG).

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, sie sei zutiefst erschüttert. "Mein ganzes Mitgefühl und Solidarität den deutschen Bürgern, den Vertretern vor Ort und der Bundesregierung", twitterte er auf Deutsch.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einer "schweren Gewalttat" und sprach den Betroffenen sein Beileid aus. "Unsere Nachrichten sind bei den Opfern und ihren Angehörigen".

Gegen halb vier am Samstagnachmittag raste in Münster ein Kleinbus in eine Menschenmenge, die vor einem Restaurant sass. Alle im Bundesland Nordrhein-Westfalen verfügbaren Polizeikräfte wurden dorthin beordert. Bitte den Bereich meiden.

Locker, lockerer, LEWIS! Hamilton rollert vor F1-Start allen davon
Mit seinen Bestzeiten bestätigte Hamilton aber zumindest fürs Erste die Vormachtstellung des Teams Mercedes aus den Vorjahren. Für die Qualifikation werde man ein bisschen Benzin rausnehmen und aufdrehen, kündigte Vettel für die K.o.

Wegen einer angekündigten Demonstration von Kurden waren viele Polizisten zum Tatzeitpunkt in der Münsteraner Innenstadt gewesen. Später hieß es von der Polizei, man gehe inzwischen davon aus, dass die Zeugen sich getäuscht hätten. Über der Innenstadt kreisen Hubschrauber. Es gebe einen Großeinsatz an der Gaststätte Kiepenkerl, teilte sie über Twitter mit. In Medienberichten war zuvor über mehrere Verdächtige spekuliert und auch eine Bombe in dem Fahrzeug spekuliert worden. Es gibt Tote und Verletzte, wie die Polizei mitteilt.

Justizministerin Katarina Barley (SPD) dankte auf Twitter den Rettungskräften. "Müssen alles tun, um Hintergründe der Tat aufzuklären", schrieb sie.

Münsters OB Markus Lewe: "Ich danke schon jetzt den vielen Einsatzkräften, die unermüdlich im Einsatz sind", sagte er vor Journalisten in Münster. "Einer der friedlichsten und freundlichsten Orte, die ich kenne - trotz dieses kranken Anschlags", schrieb der als Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne bekannte Schauspieler Jan Josef Liefers auf Twitter.

Facebook & Cambridge Analytica - Billionen-Strafe für Nutzerdaten-Missbrauch droht
Ein Kollege Kosinskis machte aus dem Modell eine Facebook-App, die als amüsantes Persönlichkeitsquiz daherkam. Sollte sich dies bestätigten, sei "die Zeit der Unschuld für Facebook vorbei", glaubt der Korrespondent.

Der Minister korrigierte auch die Zahl der Todesopfer: Nach seinen Angaben tötete der Angreifer zwei Menschen, bevor er sich im Tatfahrzeug selbst erschoss, nicht drei, wie zuvor gemeldet.

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