Chemiewaffen-Organisation schickt Experten nach Syrien

Chemiewaffen-Organisation schickt Experten nach Syrien

Chemiewaffen-Organisation schickt Experten nach Syrien

Bei dem mutmasslichen Angriff waren am Wochenende nach Angaben von Hilfsorganisationen Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Damals vor einem Jahr starben 80 Menschen. In Militärbasen und Stellungen in ganz Syrien wurden am Dienstag Vorsichtsmassnahmen ergriffen, wie die in Grossbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete. Die US-Regierung hatte zuvor militärische Schritte gegen die syrische Regierung nicht ausgeschlossen.

Der Sicherheitsrat müsse nun "seine Pflicht erfüllen oder sein völliges und komplettes Versagen dabei demonstrieren, das syrische Volk zu schützen". Moskau will den Vorwurf durch eine UN-Untersuchung klären lassen. Die staatlichen Nachrichtenagentur Sana meldete dies unter Berufung auf das Außenministerium. Ein Regierungsvertreter wies die Vorwürfe als "Farce" zurück. Man werde herausfinden, "ob es Russland, Syrien, Iran oder alle zusammen waren". Aber es gebe schon jetzt keinen Zweifel am Chemiewaffen-Einsatz. Bei einer wochenlangen blutigen Offensive eroberten die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad inzwischen den Großteil der Region am Rande der Hauptstadt Damaskus zurück.

Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat die Ermittlungen aufgenommen. Obwohl sie formell eine Such- und Rettungsgruppe sind, konzentriert sich ihre Medienpräsenz fast ausschließlich auf die Verbreitung von Geschichten, die für eine Intervention der westlichen Regierungen in Syrien günstig sind, und auf die Behauptung von Kriegsverbrechen, für die es wenig bis gar keine Beweise gibt. Wie bei früheren Angriffen ist möglicherweise Chlorgas eingesetzt worden. "Auch bei diesem Giftgaseinsatz deuten die Umstände auf die Verantwortlichkeit des Assad-Regimes hin", sagte Regierungssprecher Steffan Seibert am Montag in Berlin. Auch die syrische Armee machte Israel für den Angriff verantwortlich.


Trump droht Russland: Die Raketen werden kommen

US-Präsident Donald Trump will "mit Nachdruck" auf den mutmasslichen Giftgasangriff in Syrien reagieren. "Wir fordern den Westen auf, seine kriegerische Rhetorik zu unterlassen", fügte er hinzu. Nach dem Raketenangriff auf einen Flugplatz östlich von Homs rechnen die Militärs in Syrien mit weiteren Luftschlägen. Russische Ermittler hätten keine Belege für einen solchen Angriff gefunden, auch Bewohner hätten keinen chemischen Angriff bestätigt. Das sei eine rote Linie, sagte Macron.

Vergangene Woche waren in den Medien Berichte über einen Giftgasangriff in der syrischen Stadt Duma kursiert.

US-Flagge auf einem Panzerfahrzeug in Syrien. Die republikanische Seite vertrat mehrheitlich die Ansicht, Präsident Trump habe die Legitimation für einen limitierten Angriff.

Der neue Chef muss aufräumen
Cryans Nachfolger wird einer der zwei bisherigen Vizechefs, Christian Sewing, der bislang das Privatkundengeschäft geleitet hat. Das Führungsteam werde nicht mehr akzeptieren, dass Ziele auf der Kosten- und Ertragsseite verfehlt würden, so Sewing weiter.

In den USA wuchs der Druck auf den Präsidenten. Heute ist Duma die letzte Bastion der Rebellen in Ost-Ghuta, doch sagte am Sonntag die Rebellengruppe Jaish al-Islam den Abzug ihrer verbleibenden Kämpfer zu.

Wo verlaufen die Fronten im Syrien-Konflikt?

• Für das Assad-Regime sind alle Aufständischen "Terroristen", egal ob Jihadisten oder nicht.

Locker, lockerer, LEWIS! Hamilton rollert vor F1-Start allen davon
Mit seinen Bestzeiten bestätigte Hamilton aber zumindest fürs Erste die Vormachtstellung des Teams Mercedes aus den Vorjahren. Für die Qualifikation werde man ein bisschen Benzin rausnehmen und aufdrehen, kündigte Vettel für die K.o.

"Etwas" bedeutet in diesen Kreisen mehr oder weniger immer Krieg, und das ist so selbstverständlich, dass Russland bereits vor "gravierenden Folgen" der US-Angriffe warnt. Zum anderen näherten sich Moskau und Ankara an. Davon hielten ihn seine Berater offenbar ab. Zudem führen die USA die internationale Anti-IS-Koalition an, die aus der Luft angreift.

Und so bezichtigten am Montag das Assad-Regime und Russland die israelische Luftwaffe, den Angriff geflogen zu haben.

Zwei F-15-Kampfjets der israelischen Armee hätten den Stützpunkt in der Nacht mit acht Raketen attackiert, erklärte das russische Verteidigungsministerium. Ihr Ziel: die kurdische Selbstverwaltung in einem föderalen Syrien.

Facebook & Cambridge Analytica - Billionen-Strafe für Nutzerdaten-Missbrauch droht
Ein Kollege Kosinskis machte aus dem Modell eine Facebook-App, die als amüsantes Persönlichkeitsquiz daherkam. Sollte sich dies bestätigten, sei "die Zeit der Unschuld für Facebook vorbei", glaubt der Korrespondent.

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