VW baut um - Müller soll gehen

VW baut um - Müller soll gehen

VW baut um - Müller soll gehen

Insider meinen, der Konzern sei wahrscheinlich durch Medien-Recherchen dazu gezwungen gewesen.

Der geplante Umbau soll nach Darstellung aus Aufsichtsrats-Kreisen einen "Aufbruch" bei Europas größtem Autokonzern ermöglichen. Müller sehe dies auch so und gehe daher freiwillig. Blessings Nachfolger soll nach einem "Spiegel"-Bericht Gunnar Kilian werden, der aktuell Generalsekretär des VW-Konzernbetriebsrates ist".

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Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte Herbert Diess keinen allzu guten Stand bei Volkswagen. Nachfolger soll Markenchef Diess werden.

Auch Personalvorstand Karlheinz Blessing soll einem Medienbericht zufolge seinen Posten räumen. Das Land Niedersachsen als zweitgrößter VW-Eigner und der Betriebsrat äußerten sich nicht.

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VW selbst hatte kurz zuvor in einer Mitteilung an die Finanzwelt angekündigt, man prüfe "eine Weiterentwicklung der Führungsstruktur". Weiter heißt es: "Dazu könnte auch eine Veränderung im Amt des Vorstandsvorsitzenden gehören".

Ein Wechsel an der VW-Konzernspitze könnte für die Beschäftigten Klarheit bringen, wie der Autobauer den Spurwechsel zu neuen sauberen Antrieben schaffen wolle, meinte Bartol. Sein Vertrag läuft bis 2020. Das wurde deutlich, als sich Diess mit dem mächtigen Betriebsratschef Bernd Osterloh über den Umbau der Kernmarke und den mit einem Stellenabbau verbundenen "Zukunftspakt" stritt. Dabei habe Müller seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, an den Veränderungen mitzuwirken. Demnach könnte die Personalie bereits am kommenden Freitag auf der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates beschlossen werden. Die Investitionen für die Zukunft - darunter ein milliardenschweres Programm zum Ausbau der Elektromobilität - sind eingestielt. VW-interne Gedankenspiele gibt es reichlich - etwa die Neuordnung der Marken in drei Segmente: Volumen (VW, Skoda, Seat) Premium (Audi, Porsche) und Luxus (Bugatti, Lamborghini, Bentley). Denn man darf nicht vergessen, dass die Familien Porsche und Piëch die Mehrheit der Stammaktien halten. Da orakelte er bereits, dass der Vorstand des Konzerns "weiblicher, jünger und internationaler "werden müsse". "Das ist ein riesiges Problem des Konzerns". Jedoch sollte nichts vor der Aufsichtsratssitzung herauskommen. Durch eine neue Aufgabenverteilung werde er aber so entlastet, dass die damalige Struktur mit der zukünftigen nicht vergleichbar sei, heißt es. Winterkorn hatte das Amt des VW-Markenchefs erst kurz vor Bekanntwerden des Dieselbetrugs an Herbert Diess abgegeben. Später rief Müller die "Strategie 2025" aus - ein Ziel war der Abbau des Zentralismus im VW-Reich.

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