Trump droht mit Raketenangriff auf Syrien

Trump droht mit Raketenangriff auf Syrien

Trump droht mit Raketenangriff auf Syrien

US-Verteidigungsminister James Mattis sagte, man arbeite noch daran, Informationen zu dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien zu prüfen. Auch diese Aussage beugt einer Eskalation vor, wie Missverständnisse sie auslösen können, ohne dass es die Beteiligten wollen.

Donald Trump versucht, Stärke zu demonstrieren - vornehmlich mit seinem Smartphone.

Aus Sorge vor einem offenen Konflikt mit Russland ringt der Westen weiter um eine Reaktion auf den mutmasslichen Chemiewaffenangriff in Syrien. Das ist so dumm. Das war vor viereinhalb Jahren. Russland habe angekündigt, "alle auf Syrien abgefeuerten Raketen abzuschießen", schrieb der US-Präsident in einem Tweet. Das habe keinerlei Auswirkungen auf die Lage in Syrien und auf die Fähigkeit der Assad-Führung gehabt, weiter Giftgas einzusetzen, sagte Steinberg.

Bundeskanzlerin Merkel hat nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff im syrischen Duma eine deutsche Beteiligung an einem Militärschlag gegen Syrien ausgeschlossen. "Die Raketen sollten in Richtung der Terroristen fliegen und nicht in die der legitimen Regierung", schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch auf Facebook.

Champions-League-Wunder von Rom - Klopp schmeißt mit Liverpool Guardiola raus
Ein furioses Hinspiel und ein Vorsprung von drei Toren seines FC Liverpool sorgen bei Jürgen Klopp noch nicht für Beruhigung. Klopp entschied damit auch das mit Spannung erwartete Duell der ehemaligen Bundesligatrainer für sich - mal wieder.

Option 1: Der diplomatische Weg Die USA könnten sich nach Einschätzung der BBC dafür einsetzen, dass nicht nur gegen Syrien, sondern auch gegen dessen Verbündete Russland und Iran Sanktionen verhängt werden. "Sie werden ziemlich bald fallen", sagte der US-Präsident in Washington. "Es ist sicher eine Option, aber das heißt nicht, dass es die alleinige Option ist", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Mittwoch in Washington. Doch die Aktion verfehlte die gewünschte Wirkung. Auf jedem sind etwa 60 Tomahawk-Marschflugkörper, die Landziele treffen können. Nach einem Bericht der "New York Times" hat die amerikanische Regierung zahlreiche Ziele in Syrien ins Visier genommen, die sie über mehrere Tage hinweg attackieren könnte.

Ein überzeugenderes Argument besteht vielleicht darin, dass die USA nicht Milliarden Dollar in die Zerstörung eines terroristischen Netzwerks [des Islamischen Staats] gesteckt haben, um dadurch einen genozidalen Diktator zu begünstigen, der es dieser Organisation überhaupt erst ermöglichte, zu wachsen und ein Drittel seines Landes zu erobern.

Großbritannien und Frankreich signalisieren ihre Bereitschaft, daran teilzunehmen, alle drei Länder kommandieren massiv Kriegsgerät in das östliche Mittelmeer. Assad warnte am Mittwoch angesichts der Drohungen des Westens mit einem Angriff vor einer weiteren Destabilisierung der gesamten Konfliktregion. "Trump darf sich nicht als Kriegstreiber via Kurznachrichtendienst betätigen, sondern er muss endlich die USA als treibende Kraft einer politischen Lösung positionieren".

In den vergangenen Tagen überschlugen sich die Ereignisse in der Syrien-Krise.

Der neue Chef muss aufräumen
Cryans Nachfolger wird einer der zwei bisherigen Vizechefs, Christian Sewing, der bislang das Privatkundengeschäft geleitet hat. Das Führungsteam werde nicht mehr akzeptieren, dass Ziele auf der Kosten- und Ertragsseite verfehlt würden, so Sewing weiter.

Laut der in Grossbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte verliessen nach Mitternacht 4000 Menschen die Stadt - darunter Kämpfer der Rebellengruppe Dschaisch al-Islam und Zivilisten.

Davon ist nun keine Rede mehr. Dabei sprach er eine direkte Warnung an Russland aus. Er kritisierte dessen Präsident Wladimir Putin erstmals auf Twitter. Andererseits sei auch eine Militärkampagne mit dem Zeil denkbar, "die gesamte militärische Handlungsfähigkeit des syrischen Regimes zu schwächen oder sogar komplett auszulöschen", so Kaim.

Ein Bild des US-Präsidenten von dem Strassenkünstler Pegasus. Red.) oder Behinderung (der Justiz, d. Trump, der noch im Wahlkampf versprach, keine Regime-Changes durchführen zu wollen, bot Damaskus und Moskau einen Deal an, der jedoch das mit sich bringt: Assad soll möglichst freiwillig ins russische Exil gehen, dafür würde man auf eine Bombardierung verzichten.

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in der syrischen Region Ost-Ghouta hat Schweden einen Resolutionsentwurf für eine UN-Mission in Syrien zur vollständigen Vernichtung dortiger Chemiewaffenbestände vorgelegt. "Viel böses Blut mit Russland ist durch die falsche und korrupte Russland-Ermittlung entstanden".

EU-Staaten weisen russische Diplomaten aus
Dieser Schritt werde "den politischen Kriterien, die an den Giftanschlag Skripal angelegt werden sollten, nicht gerecht". In einer gemeinsamen Stellungnahme mit Außenministerin Karin Kneissl hieß es, man werde "keine Diplomaten ausweisen" .

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