Alliierten-Angriff: Erst fliegen in Syrien Raketen, jetzt Worte

Alliierten-Angriff: Erst fliegen in Syrien Raketen, jetzt Worte

Alliierten-Angriff: Erst fliegen in Syrien Raketen, jetzt Worte

Zuvor hatte der letzte Konvoi mit Rebellen die Stadt Duma in Ost-Ghouta verlassen.

In dem Entwurf wurde die "Aggression" als Verstoß gegen internationales Recht und die UN-Charta bezeichnet. Der Angriff sei angesichts des Giftgaseinsatzes der syrischen Regierung notwendig gewesen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Spa einen Mitarbeiter des Außenministeriums.

Washington und Paris hatten außerdem mit weiteren Luftangriffen für den Fall neuer Chemiewaffenattacken in Syrien angekündigt. Man könne den Gebrauch chemischer Waffen nicht tolerieren, sagte Macron in der Nacht zu Samstag.

Ein sonniger Morgen in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Die Angriffe seien so geplant worden, dass das Risiko von Opfern unter russischen Einsatzkräften minimal gewesen sei, sagte US-Generalstabschef Joseph Dunford. Trumps Äußerungen hatten Sorgen vor einer Konfrontation zwischen den USA und Russland ausgelöst.

Vonseiten der mit dem syrischen Regime von Präsident Bashar al-Assad und dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz hieß es indes, die Explosionen seien erfolgt, weil Sprengstoffe innerhalb eines Lagerhauses explodiert seien. Nach dem verheerenden Giftgasangriff auf die Stadt Chan Scheichung mit mehr als 80 Toten bombardierten sie den Militärflughafen Al-Schairat. Gleichzeitig jedoch erinnert der Bundespräsident Moskau an die Krim-Annexion und den Konflikt in der Ostukraine und verteidigt damit indirekt die klare Linie der Bundesregierung, die eine Abkehr vom Sanktionskurs der EU bisher mit dem Hinweis darauf ablehnt, Moskau habe in den Konflikten keinen Schritt zur Umsetzung der Vereinbarungen getan. Das Eingreifen der USA galt aber weitgehend als symbolisch.

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Frankreich schickte seine Fregatte Aquitaine, bewaffnet mit SCALP-Marineflugkörpern (SCALP ist der Name des französischen Militärs für den britischen Marschflugkörper Typ "Storm Shadow"), sowie mehrere Dassault-Rafale-Kampfjets, ebenfalls bewaffnet mit SCALP oder Apache-Marschflugkörpern. Parallel dazu mehren sich die Anzeichen, dass die Machthaber in Damaskus ein Nachkriegssyrien planen, in dem Millionen von Regimegegnern, die sich derzeit als Flüchtlinge außerhalb ihrer Heimat aufhalten, keinen Platz mehr haben sollen. Die militärische Antwort sei ein "begrenzter und gezielter Schlag". Der Bürgerkrieg geht trotzdem weiter. Es gehe auch nicht um einen Regimewechsel, sagte May.

Angesichts der leidenden unschuldigen Männer, Frauen und Kinder habe gehandelt werden müssen, sagte der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson dem Sender BBC.

Frankreich nannte den militärischen Angriff auf syrische Einrichtungen rechtmäßig.

In Washington setzt man darauf - Prinzip Hoffnung -, dass die Bombardierung die "politischen Kosten" für Assad so hochgetrieben hat, dass er auch auf Drängen Russlands kein Chlorgas oder Sarin mehr einsetzen wird.

In Russland gilt es weiter als Grundwahrheit, dass alle westlichen Chemiewaffen-Vorwürfe gegen Assad auf Fakes beruhen. "Deshalb haben wir mit unseren Verbündeten darauf geachtet, dass die Russen vorher gewarnt werden".

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UN-Generalsekretär António Guterres wiederholte eingangs der Sitzung an die Adresse der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen seine eindringliche Mahnung zur Zurückhaltung.

Trump hatte zuletzt unverhohlen mit dem Angriff gedroht.

Getroffen wurden nach Angaben der Westmächte das Forschungszentrum in Barsah, in dem chemische und biologische Kriegstechnologie erforscht und produziert worden sein soll, sowie eine Lagerstätte für Chemiewaffen nahe Homs. Die syrische Armee war seit Tagen in Alarmbereitschaft und hatte sich von Stützpunkten zurückgezogen. Es seien 13 Raketen abgefangen worden.

Trotz dieser Signale für einen Dialog gab es keine Bewegung in der Kernfrage: Der Westen will, dass Friedensverhandlungen mit moderaten oppositionellen Kräften aufgenommen werden, an dessen Ende auch ein Amtsverzicht Assads stehen könnte.

Die Alliierten hatten ihre Attacke mit einem Giftgas-Angriff in der Rebellenbastion Duma am 7. April rechtfertigt, bei dem 75 Menschen starben.

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