Vergeltung für Giftgas-Attacke: Westen greift Ziele in Syrien an

Vergeltung für Giftgas-Attacke: Westen greift Ziele in Syrien an

Vergeltung für Giftgas-Attacke: Westen greift Ziele in Syrien an

Die syrische Luftabwehr habe aber alle zwölf Geschosse abgefangen. Die US-Streitkräfte trugen mit 88 Raketen die Hauptlast des Angriffs.

Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley kündigte am Sonntag neue Sanktionen gegen russische Unternehmen an und kritisierte die Regierung in Moskau dafür, dass sie seit Jahren den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Der als "Über-Falke" bekannte Schnauzbart soll in seiner ersten Arbeitswoche einen "ruinösen" Angriff vorgeschlagen haben, der zusätzlich Teile von Assads Regierung und der nationalen Infrastruktur ausser Gefecht gesetzt hätte.

"Wir wollen mit denen nicht kämpfen und die wollen mit uns nicht kämpfen", betonte auch McKenzie die Rücksichtnahme auf die syrische Schutzmacht Russland.

Trump bezeichnete die "Präzisionsschläge" als Vergeltung für den Einsatz von Chemiewaffen durch die Assad-Truppen in der früheren Rebellenhochburg Duma.

Nach US-Angaben sollen bei dem Angriff Lagerstätten für Chemiewaffen getroffen worden sein.

Der neue Chef muss aufräumen
Cryans Nachfolger wird einer der zwei bisherigen Vizechefs, Christian Sewing, der bislang das Privatkundengeschäft geleitet hat. Das Führungsteam werde nicht mehr akzeptieren, dass Ziele auf der Kosten- und Ertragsseite verfehlt würden, so Sewing weiter.

Für Angela Merkel ist die Sache klar: Die USA, Frankreich und Großbritannien haben als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates das Assad-Regime in Syrien mit Luftschlägen bekämpft.

Eine Tornado der britischen Royal Air Force, bestückt mit Raketen namens "Storm Shadow", startet Richtung Syrien.

Frankreich nannte den militärischen Angriff auf syrische Einrichtungen rechtmäßig. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte: "Die rote Linie ist überschritten". Laut der russischen Agentur Interfax gebe es Vertreter der amerikanischen Regierung, mit denen es möglich sei, zu reden. Der Angriff sei zum Zeitpunkt intensiver Friedensbemühungen erfolgt. "Diese Aggression wird Syrien und sein Volk nur noch entschlossener machen, den Kampf fortzuführen und den Terrorismus in jedem Zentimeter des Landes auszumerzen", sagte er. Nun wird ein Großangriff von Syrern, Russen und Iranern im nordwestsyrischen Idlib erwartet, einem Rückzugsraum der Rebellen. Neokonservative und militärische Falken haben die Angriffe als unzureichend kritisiert. Welche "Mission "Trump damit erfüllt haben will, bleibt sein Geheimnis". Gefordert wird ein unverzüglicher Stopp von Militäraktionen. Auch Israel äußerte Verständnis.

Die Folgen des Angriffs für den syrischen Bürgerkrieg und die Konfliktlinien im Nahen Osten - auf den Punkt gebracht.

Der von Trump so oft gescholtene Barack Obama erreichte 2013 - ohne einen einzigen Marschflugkörper abzufeuern - mehr, als der "America-First"-Präsident mit seinen symbolischen Militärschlägen". Wir sind bereit, diese Reaktion aufrechtzuerhalten, bis das syrische Regime die Nutzung verbotener chemischer Mittel einstellt.

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Bemerkungen: Sevilla ohne Mercado (verletzt) und Banega (gesperrt), Bayern ohne Alaba, Coman und Neuer (alle verletzt). Bayern München hatte in Sevilla eine gute halbe Stunde zu leiden, ehe es seiner Favoritenrolle gerecht wurde.

Trump scheint das Interesse an Syrien verloren zu haben. Der Iran verurteilte die westlichen Raketenangriffe als "Verbrechen".

Zuvor waren sich Politiker und Experten sicher, dass es zu einer direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland kommen werde. Und um zu einem anderen Schluss zu kommen, als dass es sich beim Verantwortlichen um Assad handelt, muss man sich schon an die Propaganda Russlands halten, die lautet: Die syrische Hilfsorganisation der Weisshelme habe den Chemieeinsatz nur inszeniert, um eine Intervention der USA zu erzwingen.

Wie geht es nun weiter? Maas unterstützte das Vorgehen der Nato-Partner in Syrien ("angemessen und richtig"), rechtfertigte aber auch, warum sich Deutschland selbst herausgehalten hatte ("können nicht überall sein").

"Vor zehn Tagen wollte Präsident Trump die Vereinigten Staaten aus Syrien abziehen". Menschenrechtlern stößt besonders übel auf, dass Präsident Trump vor etwas mehr als einer Woche noch seine Absicht erklärte, die 200 Millionen US-Dollar an Wiederaufbauhilfe für die von der ISIS befreiten Gebiete in Syrien zu streichen.

Russland weist vier deutsche Diplomaten aus
Am Donnerstag hatte das Krankenhaus in Salisbury mitgeteilt, dass sich der Gesundheitszustand der 33-Jährigen verbessere. Ein harter Kern von aus wirtschaftlichen oder historischen Gründen Russland eng verbundenen Ländern beteiligt sich nicht.

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